Hans-Peter Lieth, Rheinbreitbach (17. 11. 2001)

 

Bei weitem nicht nur für junge Menschen

 

Auch als schon älteres Semester sprach mich der ungewöhnliche und jugendliche Einband an, weil der spiegelnde Text zum Titel passt und ich dann beim Lesen des Klappentextes und blättern bemerkte, dass das ganze Layout voll mit dem Inhalt korrespondiert (obwohl ich da die Seite 451 noch nicht gelesen hatte und auch hier nicht mehr verraten will). Auch entdeckt die Fußnote zu Reich-Ranicki, die mich amüsierte, viele Reizwörter für meine naturphilosophische Ader und es sprach mich das Thema Virtualität an. – Ich setzte mich und las ein wenig das Buch an. Na, ist die Sprache am Anfang nicht zu forsch und jugendlich für Anspruch? Und Star Trek und Fantasy sind auch nicht gerade meine Themen ...

 

Schon versucht, es wieder weg zu legen, las ich aber noch eines der Gespräche an, das offensichtlich ein nassforsches Gör mit seinem Lehrer führte und war fasziniert: Da verwoben sich geradezu Welten ineinander, wurden Bögen von den Vorsokratikern zur Sciencefiction, von Evolution zu Erkenntnis gespannt. Und diese werden in Abenteuer eingewoben und selbst zu Abenteuern des Denkens und Entdeckens. Natürlich nahm ich den Roman (oder ist es nicht doch ein dramatisches, witziges, ironisches Sachbuch?) mit, las es und kann es nur allen empfehlen, egal ob jung oder alt, die Grenzen überschreiten können und wollen. Diese entdecken sehr viel im Spiegel der Möglichkeiten.


Ach ja: Und ich entdeckt natürlich – denn auch die ist eingewoben – die website www.ureda.de und bin jetzt ein echter surfer (und auch schon ein halber Trekki).