Prof.
Dr. Michael Wörz, Ethikbeauftragter des Landes Baden-Württemberg
in EthikMagazin 1/2001
Lesern und Internetsurfern wird die Chance geboten, sich einmal ‚spielerisch'
von den Wogen (ent)führen zu lassen, die die Verschränkung von Realität und
Virtualität, Bewusstsein und Menschsein erzeugt. Ein Spiel für ein so ernstes
Problem? Heraklit zufolge gibt es nichts Ernsteres als ein Spiel.
Das Spiel, in das zwei Schwestern geraten, wird bald zum Abenteuer, denn
beginnend beim Menüpunkt Zeitreisen verlieren die beiden zunehmend den Bezug zu
Zeit und Raum und Realität, gar zu sich selbst, scheinen zu Fantasiegestalten
zu werden, zu ihren ‚Spiegelschwestern' im geheimnisvollen Ureda, wohin die
weiteren Themen des Menüs sie immer wieder versetzen, bis vermeintliche
Realität und Virtualität sich durchdringen, vielleicht umkehren, zuletzt sich
ihrer selbst und der Möglichkeiten weit bewusstere Wesen hervorbringen.
Diese philosophischen Abenteuer zwischen Urknall und homo s@piens sind
nachzulesen im Roman und werden miterlebbar in der virtuellen Welt von ‚Ureda',
die derzeit im Internet unter www.ureda.de entsteht. In dieser Welt werden ein
umfangreiches Informationsangebot zu Hunderten der im Buch erwähnten Themen
(von ‚a priori' bis ‚Zweifel') weiterführende Links angeboten, immer im Kontext
und im Stil des Buches.
Ureda bietet auch Kommunikationsmöglichkeiten und - wie könnte es anders sein -
spielerische und spiegelnde Möglichkeiten: Sie sind eingeladen!