"Magisches Theater, Eintritt nicht für jedermann" las einer auf einer grauen Mauer und auf der Eingangstür entzifferte er: "Nur für Verrückte". – Später wird er in das magische Theater geführt, das die Welt aller Lebensmöglichkeiten ist, aller Spiegelungen des Inneren. Tausend Ichs, die er in Spiegeln sieht. Ichs, die er verliert, wie Raum und Zeit.

Wer war dieser „eine“?


Abbildung aus: http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/hesse/s_frame.htm

... Steppenwolf, wie wir aus diesem Traktat erfahren, das – natürlich – von Hermann Hesse stammt.

Haller erkennt, dass sein Ich unzählig viele Teile hat, was ihm auch durch ein Figurenspiel klargemacht wird. Diese formen sich immer wieder zu neuen Mustern, sind die verschiedene Möglichkeiten seiner Persönlichkeit, seines Wesens. Hallers „Ich“ ist nicht eine Realität, auch nicht eine doppelte aus dem meist schüchternem, sehr belesen und leicht zu begeisternden Außenseiter (dem „Geist“) und dem wilden, unbezähmbaren, bürgerverachtenden Wolf (der triebhaften „Natur“), nein sie ist iMAGIEnär, ist beides in tausend Facetten.

Haller erkennt in den Spiegeln des Magischen Theaters die Möglichkeiten, blickt gleichsam in den Spiegel der Möglichkeiten ...