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GOETHE, Johann Wolfgang von  
Der Alte hatte es in nahezu allem voll drauf! Das ändert sich auch dadurch nicht, dass ich ihn oft, gern und voller Bewunderung Im Spiegel der Möglichkeiten zitiere. Bei der Vielzahl der Informationen, die man zu ihm im Netz findet, sollen Hinweise auf sein Schaffen und sein Leben genügen, damit ich ihn nicht verwässere:

Eine umfangreiche Biografie mit Bibliografie gibt Link oder auch die gute Schulseite Link oder auch dieser Klick. Mehrere der in den philosophischen Abenteuern angesprochenen Aspekte werden in Referaten unter Link behandelt, so die Metamorphose der Pflanzen von Lena Schwaiger, der Homunkulus von Daniel Ueckert und die Farbenlehre von Armin Brandner sowie Philipp von Melle. Viel zur Farbenlehre bringt die page des Johanneums zur EXPO 2000 unter Link , und zum Teil neue Erkenntnisse sind unter Link zu finden. Die Auseinandersetzung mit Newton bzw. die holistische Sicht kommt zur Sprache bei Link . Goethes Art der Naturbetrachtung interpretiert kurz Reinhard Leipert unter Link und ausführlich Udo Klinger in seiner Abhandlung unter Link , vorwiegend am Beispiel der Metamorphose. Bekanntlich befasste sich der Anthroposoph Rudolf Steiner (ein Forum zur Person, zur Anthroposophie und zu Waldorfschulen Link ) sehr intensiv mit Goethe, nicht zuletzt unter ganzheitlichen Aspekten; zur Naturwissenschaft etwa: Link . Allgemeine Goethe-Links gibt es unter: Link . Besonders schön, vor allem weil ungewöhnlichere Zugänge eröffnend ist Link , trotz des nichts sagenden Interviews mit Reich-Ranicki.

Mich fasziniert an Goethe das Ganzheitliche, das auch sein Leben zwischen Politik und Naturwissenschaft prägte, zwischen Malerei und (Bergbau-, Landschaftsbau- u.a.) Technik, zwischen und Dichtkunst, amourösen Abenteuern und Philosophie. Er war so viele und doch immer einer, konnte als Atheist glaubhaft für die alten Werte einstehen, als Naturwissenschaftler ebenso glaubhaft für Gefühle, konnte ganz praktisch sein und dabei doch schwärmen, die Teile sehen und das Ganze.

Goethes naturwissenschaftlicher Ansatz nimmt in der tabellarischen Gegenüberstellung aus »Biologie der Goethezeit« ( Link ) durchaus eine vermittelnde Position ein und ist insofern für mich eine fruchtbare Synthese. (Anmerkung: Linkzitat von Udo Klinger Adolf Meyer-Abich (1893–1971) ist der Vater von Klaus Michael Maier-Abich – zu diesem siehe unter Mitwelt und Extropier – und war als Humbold-Experte wesentlicher Begründer des naturphilosophischen Holismus.) – Kommentieren möchte ich jedoch, dass nach meinem Verständnis Aristoteles nur teilweise in dieses eher Platon interpretierende Schema passt, denn Aristoteles dachte durchaus dynamisch, empirisch, kausal, induktiv.

Da Goethe die Vereinigung von künstlerischer Intuition und Fantasie mit methodischer wissenschaftlicher Beobachtung geradezu für die Garantie wahrer Erkenntnis ansah, wird er mir folgenden Versuch einer dichtkünstlerischen Charakteristik vergeben:

Er nannte sich Johann und Wolfgang von
und war weise wie keiner seither.
Er ahnte den Sinn
und spürte den Geist,
er sah im Kleinsten das ganze All
und darin die Morphose des eigenen Kerns,
der das Werden dessen ist,
was schon immer war.
Im Vergehen des Seins, das noch gar nicht da,
erst entsteht im eigenen Ich,
verlieren wir nichts, gewinnen wir nur:
die Erkenntnis der Welt,
die immer das niemals Andere ist.

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