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GROßE VEREINHEITLICHTE THEORIE  
Die »Große vereinheitlichte Theorie« sieht die drei bisher noch nicht »auf einen Nenner« gebrachten physikalischen Theorien für die schwache und starke Kernkraft sowie die elektromagnetische Wechselwirkung als drei Aspekte einer einzigen fundamentalen Natur- oder Urkraft an.

Dafür spricht viel: Sie scheint wissenschaftsgeschichtlich konsequent (beginnend schon bei Empedokles und in der Neuzeit mit Newton, der die gleichen Gravitationsgesetze für das ganze Universum postulierte und mit einer Theorie mehrere andere ablösen konnte) und entspricht – ganz unwissenschaftlich – auch unserem Harmoniebedürfnis, unserer Bequemlichkeit und unserer Ästhetik. Nicht zuletzt gefällt sie auch mir aus philosophischer Sicht, die nie einfach Naturwissenschaft sein kann, ihr aber auch nicht zuwiderlaufen darf. Denn wenn diese drei Kräfte in einer »GUTen« Theorie (engl. grand unified theory, abgekürzt GUT) vereint sein sollten und damit ein wesentlicher Teil von Hawkings Traum erfüllt, so verbleibt dennoch eine weitere: die Gravitation oder Schwerkraft. – Das aber heißt, es werden die zwei großen Spiegelflächen offensichtlich, die den Prozess der Erkenntnis weiter fokussieren können, so wie zwei Augen zu tieferem Sehen verhelfen. Und wir sehen dann vielleicht, dass auch diese beiden eins sind, in dialektischer Vereinigung und ohne Aufgabe der einen oder anderen oder vielleicht wie Yin und Yang (für echte Esoteriker dazu: Link ).

Wer dies (beinahe) ganz unphysikalisch zum Gegenstand eigener Denkabenteuer machen will, der kann in den Spiegel der Möglichkeiten sehen und an Abenteuern teilhaben, die auch die Konsequenzen aus den bisherigen Arbeiten zur Vereinheitlichung romanhaft aufgreifen: Es ist von sog. kosmischen Strings (eine kurze Erklärung unter Link , Link (dem Gymnasium meiner Heimatstadt Gummersbach)und Link , jouralistisch unter Link und zur Vertiefung eine Datei unter Link ) auszugehen, die zu ähnlichen Phänomen wie im subatomaren Bereich führen und die Raum-Zeit-Kausalwelt völlig relativieren, erst recht, wenn sie wie Möbiusschleifen verdreht und in sich zurückgekrümmt sind. Und entstanden ist dies alles wie die Welt: aus einer Symmetriebrechung.

Romanhaft kann man mit solchen Bildern einer neuen Metaphysik durchaus ernsthaft spielen und sich allen Ernstes auch hier und da den humoristischen (und bekanntlich oft die Wahrheit zeigenden) Spiegel vorhalten. Etwa, dass Adams Unrecht hatte, wenn sein Supercomputer als Antwort auf die Frage aller Fragen 42 ausgibt (womit er nahe an der 10 hoch -43 Sekundengrenze beim Big Bang ist, die schon sehr wichtig ist), weil – wie Wendur im Buch preisgibt – die richtige Antwort 0,0028 ist (nämlich die Größe der Asymmetrie von Materie zu Antimaterie).

Streng naturwissenschaftlich verweise ich lieber auf den verständlichen und gut illustrierten Beitrag von Steven Weinberg unter Link und die Page zum Thema von Lothar Wiese unter Link , die sehr umfangreich ist, mit vielen Querverweisen versehen und alles an Links nennt, was das vereinheitlichende Physikerherz begehrt.


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