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SCHMETTERLING  
Ein Schmetterling flattert durch die Abenteuer, mal real, mal imaginär, mal metaphysisch.

Man unterscheidet diese Schuppenflügler in Tag- und Nachtfalter und denkt selten daran, sie auch als Raupen zu sehen. Vornehm heißen sie Lepidoptera und werden in etwa 100.000 Arten unterteilt, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Es gibt – wie immer in der Natur – sehr viele Besonderheiten, so z.B. Nachtfalter, die Ultraschall hören, solche, die besonders gut durch ihre so genannten Fühler riechen, männliche Tiere, die nie in ihrem Leben Nahrung aufnehmen usw. usw. – Eine umfangreiche und informative Schmetterlingsseite bringt der Klick auf Link mit wunderbaren Fotos. Sehr gut illustriert, informativ und umfangreich ist auch die Seite »Schmetterlinge für Kids«: Link . Eine hübsche bildliche und knapp informierende Zusammenstellung gibt Link . Hier erfährt man etwa auch, dass sich schon Aristoteles mit Faltern beschäftigte und die Metamorphose erkannte. Auch kommt man zu anderen Insekten. Das ist gut, damit man nicht vergisst, dass auch Stinkwanzen und andere so genannte Ekeltiere ihren Sinn und Wert haben und wir uns von schönen Namen wie Apollofalter nicht verführen lassen und einseitig werden sollten.

Der Schmetterling gilt als Zeichen der Vergänglichkeit, des flüchtigen Lebens, zugleich auch der Unvergänglichkeit, der Verwandlung zu einem neuen Leben. Ursprünglich ein antik-hellenistisches Symbol, wurde es im späten 18. Jahrhundert wieder beliebter. Der Schmetterling symbolisiert die Auferstehung und die in verschiedenen Metamorphosen beständige »unsterbliche« Seele. In Japan ist er das Symbol für die Frau (vgl. Link ).

Heinrich Böll schrieb einmal (ich finde nicht mehr wo, obwohl man eigentlich über das Portal unter Link beinahe alles von ihm und zu ihm findet): Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind, sie würden ganz anders leben: froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller. Der Tod ist nicht das Letzte. Der Schmetterling ist das Symbol der Verwandlung. Das Leben endet nicht, es wird verändert.

Rudolf Steiner sagt, unsere Gedanken seien nur »Bilder von Schmetterlingen«, Sehnsucht nach einem neuen Sinn, nach Verwandlung, Metamorphose, Verklärung. Der Schmetterling erinnert daran, »dass wir auf dieser Welt nicht ganz zu Hause sind«. Eine modern nacherzählte Zen-Geschichte ist unter Link zu finden.


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