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WORLD-WIDE-WEB  
ist ein Gewebe, das die Welt umspannt und ein Dienst im Internet Link , wie etwa auch E-Mail (Link , zudem Link und ein Einführungskurs unter Link ).

Für viele ist dieses Gewebe, das zusammenhält und Möglichkeiten schafft, geradezu Synonym für das Netz. Das liegt sicherlich daran, dass der technische Trick einer Programmiersprache mit Hypertexten (schön erklärt unter Link , in die Tiefe gehend unter Link und ergänzend eine umfangreiche Linksammlung Link ) in Verbindung mit einem »Blätterer« (siehe unter Browser) nahezu jedermann diesen Möglichkeitsraum öffnet.

Hypertext ist ein Text, der nicht nur linear angeordnet ist, sondern verzweigt bzw. verweist. Er ist eigentlich ein Strukturkonzept, das ganz dem Netz entspricht, indem es Inhalte in einzelne, frei abgelegte Einheiten zerlegt und den Zugriff darauf erlaubt oder gleich durch externe Links auf andere Dokumente verweist. Das können bei gleicher Organisation und Handhabung auch Animationen, Bilder, Videosequenzen, Tonaufnahmen usw. sein, weswegen man dann von Hypermedia sprechen sollte (sehr gut zum ganzen Thema: Link ).

Insofern werden ständig Grenzen überschritten. Wenn Sie etwa hier in diesem Text auf Link klicken, so können Sie an der Fernuni Hagen bei Prof. Klein im Skript mitlesen und mit einem ebenso kleinen Klick wieder hier in Ureda sein. Sie überwinden erneut Grenzen mit dem lohnenden Klick auf das kleine WWW-ABC von Hubert Partel an der Universität Wien Link und sind mittendrin in einem »lokalen« Hypertext, können durch den springen und dann – bitte! – wieder hierher zurückkommen. Das kontrollieren wir noch gut, doch wenn wir in solch einem Dokument, wie durchaus üblich, wiederum eine externe Referenz aktivieren, dann reisen wir vielleicht in Minuten mehrfach um die Welt, verlieren geradezu Zeit und Raum wie Iris und Elena Im Spiegel der Möglichkeiten, kommen womöglich gar durch zahllose Wege im Netz zurück zu unserem Ausgangspunkt, ohne es geplant zu haben und – wenn wir nicht sehr bewusst arbeiten – je den Weg beschreiben zu können.

Das WWW oder W3 wird oft mit einem globalen Buch verglichen, in dem zurzeit mindestens 60 Millionen Server rund um die Uhr und den Globus weit über 200 Millionen Nutzern etwa 400 Milliarden »Seiten« anbieten. Websites aber sind zumeist nicht nur Text, sondern interaktive hypermediale »Nichtdinge« (denn sie werden ja nur virtuell erzeugt), mit denen wir arbeiten können, weil das Kürzel »http:« (Hypertext transfer protocol als Übertragungsprotokoll) den Rechnern sagt: Egal wo du bist, was du bist, wie du arbeitest, auf welchen Wegen die Daten übertragen werden, halte dich an diese Regel, dann kommen wir prima miteinander aus Link ! Das dem Doppelslash (//) folgende »www« konkretisiert dann den hier beschriebenen Dienst (dazu als sehr gute Einführung mit vielen Hilfen Link ) . Im W3 wiederum spielt HTML (die Hypertext markup language als Beschreibungssprache) die wesentliche Rolle (oft erkennbar an einem .htm oder .html als Dateitypenbezeichnung). Denn es werden nicht fette oder unterstrichene Buchstaben übermittelt oder rote Ränder und blaue Flächen, sondern reine Zeichenketten mit eingeschobenen Anweisungen, ähnlich dem Beispiel vom Chinesischen Zimmer (siehe dort). Diese Steuerzeichen sagen: Positioniere da und da hin!, beginne zu unterstreichen!, hör damit auf!, schalte auf blaue Farbe! Dadurch wird ständig die Seite neu geboren, ist stetes Neuwerden und Sich-Vervielfältigen, nie totes Sein.

Wie man so etwas macht und eine Homepage erstellt, das erfährt man gut unter Link oder Link oder auch Link und kann, wenn man Begriffe oder Abkürzungen nicht versteht, im Lexikon unter Link nachschlagen. Geht man dann online, so stellen sich aber oft Rechtsfragen, etwa die nach dem Urheberrecht in diesem gigantischen Buch, das wir alle schreiben. Diesbezüglich hilft uns Bettina Gutkauf als rechtskundige Mitschreiberin mit dem Beitrag unter Link . Bei »normalen« Büchern wie meinem ist alles weniger problematisch, obwohl es auch ein Netzwerk ist und eine Weltdurchdringung und eine Reise durch den Möglichkeitsraum, die man lesend und denkend und fühlend ganz ohne Technik antreten kann.


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