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EINSTEIN, Albert  
Der gute Albert war eigentlich ein Zweistein: ein schlechter Schüler und ein Genie. Das ist beruhigend, denn sind wir schlechten Schüler nicht auch verkannte Genies? *)

Jedenfalls hat er bei unsereins einen Stein im Brett. – Nein, wieder zwei! Denn solch geniale Formeln wie E = mc2 kann sich jeder merken. Und irgendwie meint man, es auch zu verstehen, während diese Integrale und Matrizen und tausend Indizes in den mathematischen Bandwürmern der anderen Physiker doch nur Angeberei sind. Einstein aber war ein bescheidener Mensch. Und originell: Er trug einen Wuschelkopf, aber keine Socken, streckte die Zunge heraus, war gegen Atombomben und glaubte als Atheist doch an Gott. – Sogar an einen, der zwar Schach spielte (siehe dort zu seiner Philosophie) aber nicht würfelt und trotz der Einstein'schen Formeln nicht so paradox ist, wie uns das gewisse Bohrs und Heisenbergs und Schrödingers weismachen wollen.

Was weiß man sonst noch von diesem Physiker? Einige wissen, dass er sein Gehirn der Wissenschaft vermachte, die darin noch immer nach dem Genialen sucht. Andere, dass er irgendwie Raum und Zeit sowie Materie und Energie nicht so recht auseinander halten konnte. Klar ist, dass er den Nobelpreis erhielt. Allerdings – und wer weiß das? – keineswegs für die berühmte Relativitätstheorie (dazu empfehle ich eine Bildgeschichte von Martin Kornelius unter Link , eine anspruchsvollere Geschichte von Ting Chen unter Link , einen Crash-Kurs von Klaus Kassner unter Link und das Büchlein »Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert« von Russell Stannard Link , denn es muss ja nicht immer hochmathematisch zugehen), sondern für seine Deutung des Photoeffekts, also, dass Licht aus Photonen besteht (Link ).

Das wussten Sie? Prima! -- Dann kennen Sie sicher auch den Unterschied zwischen der allgemeinen und der speziellen Relativitätstheorie. – Ja, so ungefähr ..., eher etwas ungenau, so relativ wie ein halb volles oder halb leeres Glas ...? – Nicht schlimm, es gibt eine einfache Erklärung in der Fernsehsendung »Quarks & Co« (nachzulesen unter Link ), eine wissenschaftliche Darstellung der allgemeinen bei Link und ein Lernprogramm zur speziellen Relativitätstheorie unter Link .

Oder gehen Sie einfach wieder zur Schule! Besuchen Sie zum Beispiel die gemeinsame Page der Einstein-Schulen mit dem Link Link . Sie finden beim Albert-Einstein-Gymnasium Reutlingen (Link ) einen tabellarischen Lebenslauf und Fotos. Ferner verweise ich auf die Kurzdarstellung des Einstein-Gymnasiums Neuenhagen (Link ) und eine umfangreiche Seite des Einstein-Gymnasiums Frankenthal unter Link . Wer nie mehr in die Schule, aber Gescheites auch mit Einstein lesen will, der schaue in den Spiegel der Möglichkeiten. Und wer viel klicken will, um lesen zu können, der aktiviere Link . Die umfangreichste Darstellung zu Person und Arbeiten mit viel Material fand ich auf der Privatseite von Hans-Josef Küpper unter Link .

*) Wobei wohl richtig zu stellen ist, dass die immer wieder und auch hier verbreitete Aussage, Einstein sei ein schlechter Schüler gewesen, auf einem simplen Fehler beruht: Im Notensystem der Schweiz ist die 6 die beste und die 1 die schlechteste Note! Einstein war also ein guter Schüler. Doch warum soll man Illusionen zerstören und Hoffnungen rauben? Der grosse Albert selbst tat es zumindst nicht und ich tue es nur durch diese Fussnote.

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