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TROMPETE und FANFARE  
Die übliche Trompete ist 1,34 m lang. „Stimmt nicht!“, wirst du einwenden, „sie ist viel kürzer, höchstens einen halben Meter. Du verwechselst sie mit der Fanfare.“

Nun, wir haben beide recht. Trompeten sind gewissermaßen zusammengebogene Fanfaren. Zumindest wenn man die Fanfaren meint, die so schön langgestreckt sind, dass man eindrucksvoll anzusehende Wappentücher an sie hängen kann. Doch auch Fanfaren können gebogen sein.

Der Unterschied ist, dass sie „Naturtrompeten“ sind, weil man auf ihnen ohne technische Hilfsmittel nur durch die Lippenstellung des Bläsers einen Ton erzeugt. Fanfaren gab es schon bei den alten Ägyptern. Sie waren aus Bronze oder auch aus Silber.

Heutige Blechblasinstrumente – so fasst man sie nach dem Material zusammen und unterscheidet sie von den Holzblasinstrumenten – sind zumeist aus Kupfer oder dem so genannten Neusilber.

Bei Trompeten, Hörnern und Posaunen – das sind die von der Tonhöhe her tiefen Vertreter dieser Familie – kann man durch Ventile die Luftströme ändern und mehr „künstliche“ Töne erzeugen (bei der Zugposaune durch die Auszuglänge).

Über die Ventile wird der Luftstrom in der Trompete durch verschieden Luftkanäle geleitet. Dadurch wird die gesamte Rohrlänge unterschiedlich. Das verändert die durch den Luftzug erzeugten Schwingungen des Metalls. Die Töne klingen unterschiedlich hoch.

Beliebt sind die Blasinstrumente, speziell die Trompete, weil ihr Klang strahlend, klar und schmetternd ist. – Zu Schmetterlingen passen sie dennoch nicht.


Anmerkung: Dies ist ein „Klickwort“ zum Hör-, Seh- und Klickbuch „Uri durch den Spiegel“ von Karl-Josef Durwen. Hörproben und Downloads unter Link (Klickbuch) bzw. Link (Hörbuch)



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