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| RAUM | ||
| Der Raum ist in der menschlichen Erfahrung durch Höhe, Breite und Tiefe bestimmt. Raum ist Ausdehnung. Alles, was wir wahrnehmen, ist räumlich oder „im Raum“. Wir können nur in Raum und Zeit denken. Früher meinte man, der Raum sei völlig unabhängig von Dingen, der Zeit und den physikalischen Kräften. Der Raum sei „absolut“. Mit dieser Vorstellung tun wir uns leicht: Da ist so etwas wie eine unendlich große Kiste und darin sind Dinge oder eben nicht; dann ist da Leere, Platz, Raum. Wenn sich die Dinge in dieser Raumkiste bewegen, dann hat das keinen Einfluss auf die Kiste selbst. Heute geht die Physik davon aus, dass die Masse der Körper den Raum krümmt und Raum und Zeit untrennbar zusammenhängen. Es gibt also nicht „den“ Raum und auch keinen im Ganzen leeren Raum. Das ist unanschaulich für unsere Erfahrung, die im normalen Leben gut mit den drei senkrecht aufeinander stehenden Dimensionen – Höhe, Breite und Tiefe – nach dem alten Geometriemodell des Euklid zurechtkommt. Doch selbst „gut zurechtkommen“ ist relativ, wie viele Schülerinnen und Schüler bestätigen, wenn es um die Raumlehre geht. Wie will man dann einen Raum ohne Leere verstehen können? Anmerkung: Dies ist ein „Klickwort“ zum Hör-, Seh- und Klickbuch „Uri durch den Spiegel“ für Kinder von Karl-Josef Durwen. Hörproben und Downloads unter Link (Klickbuch) bzw. Link (Hörbuch) |
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