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SCHALE  
Die Schale ist eine mehr oder minder feste Schutzhülle um Früchte, Samen oder Eier. Beim Vogelei besteht sie aus Kalk, bei Nüssen ist sie holzig, bei Zitrusfrüchten tritt sie deutlich zweischichtig auf und ist innen Faser- und außen Ölreich. Beim Apfel ist die Schale eine vitaminreiche Oberhaut. Aber auch die Borke der Bäume wird abgeschält.

Davon mag auch das Wort kommen, denn „schal“ ist das mittelalterliche Wort für trocken. Dieses kommt wiederum vom griechischen Skelett, dem „ausgetrockneten Körper“. Beim Skelett ist der Schädel gleichsam die Schale, in der das Gehirn geschützt liegt. Der Oberteil dieses Schädels aber hat eine ganz typische, halbrunde Hohlform.

Tatsächlich stammt daher die Bezeichnung Schale für das Ess- und Trinkgefäß: unsere Vorfahren benutzten diesen Schädelteil nämlich äußerst praktisch. Eine harte Schale hält nun mal länger als ein weicher Kern, selbst wenn dieser mal denken konnte.


Anmerkung: Dies ist ein „Klickwort“ zum Hör-, Seh- und Klickbuch „Uri durch den Spiegel“ für Kinder von Karl-Josef Durwen. Hörproben und Downloads unter Link (Klickbuch) bzw. Link (Hörbuch)

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