{"id":2212,"date":"2019-01-20T14:21:22","date_gmt":"2019-01-20T13:21:22","guid":{"rendered":"http:\/\/2018.ureda.de\/?page_id=2212"},"modified":"2019-01-23T07:59:20","modified_gmt":"2019-01-23T06:59:20","slug":"zitat-aus-dem-kapitel-warten-auf-gestern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ureda.de\/?page_id=2212","title":{"rendered":"Auszug aus Kapitel &#8222;Warten auf gestern&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Um sich abzulenken, h\u00e4tte Iris gerne im Wohnzimmer mit einer T\u00fcte Chips auf dem Boden vor dem Fernseher gehockt. Doch das Ger\u00e4t war vom Vater belegt. Als ob Nachrichten wichtig w\u00e4ren? T\u00e4glich Attentate, Kriege, Schwafelk\u00f6pfe und Sport. Dass er damit seine Zeit vertut! Und sie hatte tats\u00e4chlich geglaubt, er sei Heureka. L\u00e4cherlich! Da sind selbst Zeitreisen realistischer.<\/p>\n\n\n\n<p>Sich in die Badewanne zu legen, w\u00e4re unzeitgem\u00e4\u00df fr\u00fch. Lieber wollte sie Kuschel streicheln, vielleicht am PC spielen. Nein, besser Sofie weiter lesen. Bestimmt sind in der Story noch Hinweise zu finden. Sie wird nicht aufgeben, auch wenn die Vater-Theorie \u00fcber den Haufen geworfen ist, und die Erkl\u00e4rung einer Zeitreise \u00fcberhaupt nicht begeistern kann. Dabei hatte sie sich die bisher so toll ausgemalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie las die Szene in der Majorsh\u00fctte. Es wunderte sie nicht, dass Sofie dem geheimnisvollen Philosophen nachschn\u00fcffelt. Das w\u00fcrde jeder vern\u00fcnftige Mensch tun. Dann kam das Erlebnis mit dem Spiegel, aus dem Sofies Bild dieser zuzwinkert. Verdammt, das war doch wieder eine eindeutige Parallele zur Spiegelung der beiden Internet-Schwestern!<\/p>\n\n\n\n<p>Gespannt las sie weiter und erfuhr einiges \u00fcber Aristoteles. Es gefiel ihr, dass der nicht so ein verschraubter Hirnakrobat wie Platon war. Es ist doch einleuchtender, dass etwas erst im Bewusstsein ist, nachdem man es mit den Sinnen erfasst hat, als Platon zu glauben, der behauptet, alle Erkenntnisse w\u00e4ren Erinnerungen an das vollkommene Jenseits, die die Seele mitbringt. Alles Irdische sei nur Abklatsch \u00fcbernat\u00fcrlicher Ideen.<br> Iris will keine Kopie von etwas aus einer anderen Welt sein! Auch will sie nicht, wie es am Computer schien, dass es eine Kopie von ihr gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch glaub\u2018, ich werd\u2018 nicht mehr!\u00ab, entfuhr es ihr, als Sofie &#8211; blo\u00df weil Aristoteles die Dinge der Welt systematisch ordnete &#8211; ihr Zimmer aufr\u00e4umt. Dann pfiff Iris durch die Z\u00e4hne. Fand das Sofiem\u00e4del doch beim Aufr\u00e4umen eine geheimnisvolle Socke. K\u00f6nnte das ein Hinweis sein? Sollte sie selbst sich vielleicht auch etwas im eigenen Zimmer umsehen? Umsehen hei\u00dft ja schlie\u00dflich nicht aufr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Suchaktion erbrachte manch interessanten Fund an vermissten, teils vergessenen Dingen, doch nichts, was mit den j\u00fcngsten Erlebnissen in Verbindung zu bringen war. So griff Iris entt\u00e4uscht wieder zum Buch.<br> Darin fand die Heldin eine Geburtstagskarte an Hilde und stellte erstaunt fest, dass diese nicht nur wie sie selbst am 15. Juni Geburtstag hat, sondern auch, dass die aus dem Libanon kommende Karte dort am gleichen Tag abgestempelt worden war! Iris&#8216; Erschrecken war gr\u00f6\u00dfer als Sofies. Dieser verdammte <a href=\"http:\/\/2018.ureda.de\/?page_id=2026\">15. Juni<\/a>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um sich abzulenken, h\u00e4tte Iris gerne im Wohnzimmer mit einer T\u00fcte Chips auf dem Boden vor dem Fernseher gehockt. Doch das Ger\u00e4t war vom Vater belegt. Als ob Nachrichten wichtig w\u00e4ren? 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